Akupunktur ist ein Teil der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin), die sich als
eine Synthese aus verschiedenen naturphilosophischen Schulen Chinas aus
d. 5-2 Jahrhundert v. Chr. entwickelt hat. Weiters sind der TCM die
Pharmatherapie mit Pflanzen, Diätetik, Bewegungsübungen und Massage zugehörig.
Akupunkturtherapie ist das Einstechen von Nadeln in Punkte mit genauer
Lokalisation. Klassischerweise befinden sich jene auf den sogenannten
Meridianen, die an der Körperoberfläche gedachte Energiebahnen darstellen
und die Akupunkturpunkte miteinander verbinden.
Die Wirkungen zeigen sich in der Beeinflussung des zentralen u. peripheren
Nervensystems sowie auf das humoral-endokrine System, Muskulatur, Blutzirkulation
und des Immunsystemes. Die TCM beschreibt die Akupunktur als ausgleichend und
die gestörte Balance wiederherstellend.
Was empfindet der/die Patient/in während einer Akupunktursitzung?
Nach dem Nadeln der Akupunkturpunkte empfindet man häufig ein Schwere- und
Druckgefühl, welches nach einigen Sitzungen immer stärker wahrgenommen wird,
bis hin zum Gefühl des Fließens der Energie durch den Körper. Man nennt
dieses Gefühl "De Qi Gefühl".